Werkstatt Zukunft – Klimawandel und Wald

Wir haben mit der WERKSTATT ZUKUNFT zum zweiten Mal ein brandaktuelles Thema zum Inhalt unserer Projektarbeit gemacht. Vor zwei Jahren haben uns mit der Ernährungssicherheit auf diesem Planeten beschäftigt.

Nachdem wir zwei Dürresommer erlebt haben und viele Bäume durch klimatische Veränderungen mittlerweile krank und geschwächt sind. 

Nachdem in Brasilien in diesem Sommer pro Tag eine Fläche von 766 Fußballfeldern durch Brände unwiederbringlich verloren gegangen ist und derzeit in Australien Busch- und Waldbrände auf einer Fläche von der Größe Baden-Württembergs und Bayerns wüten, wissen wir:

die Beschäftigung mit dem Thema KLIMAWANDEL und WALD ist besonders wichtig für uns. Aus diesem Grund haben wir uns in Kooperation mit WERKSTATT ZUKUNFT projektorientiert mit folgenden Fragen beschäftigt und eine Sendung produziert, die im Lokalsender Oldenburg 1 ausgestrahlt wurde und derzeit auf dem YOUTUBE-Kanal von WERKSTATT ZUKUNFT angeschaut werden kann: 

Welche Bedeutung haben die Wälder für uns? Warum ist der Wald bedroht? Welche Folgen hat das Waldsterben für uns? Und was können wir gegen das Waldsterben unternehmen? 

Werkstatt Zukunft 23

Herausforderung – der Jahrgang 8 präsentiert seine Ergebnisse

Welche Ziele verfolgen wir mit dem Projekt Herausforderung?

Wir beklagen bei unseren Schülern oft die Passivität, die Lethargie, die Konsumorientierung. Wir beklagen die fast schon pathologische Berieselungsapathie. Wir beklagen die damit verbundene nur rudimentär entwickelte Aktivität und die mangelnde Kreativität. Gerade die Jugendlichen des 8. Jahrgangs – zum Teil Mitten in der Pubertät – haben ganz andere Interessen und lassen sich für unterrichtliche Inhalte nur schwer motivieren. Dabei steckt so viel Potential in unseren Schülerinnen und Schülern. Das erleben wir gerade aktuell an Hunderttausenden von jungen Menschen, die für ihre Rechte und für politische Ideale wieder auf die Straße gehen und demonstrieren. Dass unsere Jugendlichen produktiv aktiv sein können und ihre Zukunft konstruktiv gestalten möchten, wollen wir mit dem Projekt „Herausforderung“ demonstrieren. Statt passiver Aufnahme in einer Umwelt, die durch Non-Stop-Entertainment geprägt ist, möchten wir einen Raum schaffen, in dem die kreative Gestaltung von Prozessen durch Übernahme von Verantwortung bei der Verwirklichung von Projekten und damit ein Erleben von Selbstwirksamkeit ermöglicht wird. Ziele setzen, aus Zielen Projekte erschaffen, Maßnahmen planen, Maßnahmen umsetzen, Erfahrungen sammeln, Erfahrungen reflektieren, Ziele und Maßnahmen anpassen und damit- Projekte erfolgreich beenden. Das soll im Rahmen des Projekts Herausforderung erreicht werden. Projekte dürfen aber auch scheitern. Wichtig ist nur: Sie Schüler sollen reflektieren, weshalb ein Projekt gescheitert ist. Waren die Ziele zu hoch gesteckt oder waren die Maßnahmen nicht zielführend? Die Schüler sollen Erfahrungen machen von Selbstwirksamkeit. Sie sollen gestärkt werden in dem Gefühl, dass man etwas bewegen und bewirken kann. Sie sollen die Erfahrungen machen, dass das Erreichen von Zielen und damit das erfolgreiche Umsetzen von Projekten die Übernahme von Verantwortung voraussetzt, harte Arbeit bedeutet, auch mit Rückschlägen verbunden sein kann. Sie machen aber auch die Erfahrung, dass man Projektkompetenz durch die Praxis erlangen und mit dieser Kompetenz dann wirksam die Umgebung gestalten kann. Die erfahrende Selbstwirksamkeit ist ein Baustein in Richtung Handlungskompetenz, damit ein Schritt in Richtung Mündigkeit und damit ein gutes Fundament für unsere Zukunft. Das sind sehr große Ziele: es geht aber nicht darum, dass die Schüler das alles erreichen. Es geht darum, den Schülern einen Raum zu geben, um entsprechende Erfahrungen machen und entsprechende Kompetenzen aufbauen zu können. Wir als Lehrer fungieren ausschließlich als Berater und Begleiter. Die Verantwortung für das Gelingen – so schwer es vielleicht auch für uns ist – sollte primär bei den Schülern liegen.

Das Projekt „Herausforderung“ ist ein integraler Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit im Jahrgang 8.

Die Schülerinnen und Schüler haben Projektideen entwickelt. Aus diesen Ideen wurden dann 10 bis 12 Projekte generiert, die die Schülerinnen und Schüler dann in Kleingruppen (maximal 15 Schülerinnen und Schüler) mit Leben gefüllt und selbst gesteckte Ziele verwirklicht haben. Themen wie das Bienensterben, der Klimawandel, die Plastikvermüllung auf den Weltmeeren und ein Bewusstsein für die Bedeutung unserer direkten Nachbarn – der Bäume – sind in der Waldschule angekommen. Sie prägen mehr denn je das Bewusstsein, und das Denken unserer Schülerinnen und Schüler. Und Denken bestimmt ja bekanntlich das Handeln.

Verantwortung übernehmen und die Zukunft nachhaltig gestalten heißt die Devise.

Aus diesem Bewusstsein heraus wurden bei den Achtklässlern im letzten Schuljahr folgende Projekte verwirklicht: „Nachhaltig unterwegs!“, „Upcycling – aus Alt mach Neu!“, „Ein Leben ohne Plastik: ist das möglich?“. Darüber hinaus hat eine Gruppe eine Blühwiese mit Wildblumen und damit ein insektenfreundliches Refugium geschaffen. Außerdem wurden auf dieser Fläche junge Bäume und Hecken gepflanzt. Darüber hinaus sind Jungbäume, die infolge der Parkplatzneugestaltung vor der Waldschule gefährdet waren, umgesiedelt worden. Da Bäume, Hecken und Blumen auf Sandboden schlecht gedeihen, hat die Gemeinde Hatten einige Tonnen Mutterboden als Grundlage gespendet und das Fuhrunternehmen Rolfes dankenswerter Weise den Transfer des wertvollen Substrats zur Waldschule übernommen. Die Schülerinnen und Schüler haben den Mutterboden verteilt und die Wiese angelegt bzw. die Neu- und Umpflanzungen vorgenommen.

Eine Projektgruppe hat eine Laufstrecke durch den Wald verwirklicht. Die Schüler haben Karten und Orientierungsschilder erstellt, damit kein Verlaufen beim Joggen und damit kräftezehrende Extrarunden mehr möglich sind. Diese Orientierungsschilder werden jetzt bei Laufveranstaltungen der Waldschule aufgestellt. Eine permanente Beschilderung war leider nicht möglich.

Es ging aber auch um soziales Miteinander. Grenzüberschreitend und generationsüberschreitend. Eine Schülergruppe hat versucht, ein Austauschprojekt mit einer ausländischen Schule ins Leben zu rufen und eine andere Gruppe  wollte in dem Projekt „Soziales Engagement: Jung trifft alt und alt trifft jung!“ die junge und reifere Generation einander näher bringen. Eine Projektgruppe mit dem Titel „Wir sind dann mal weg!“ hat möglichst kostenneutral eine Woche lang mit Zelt auf eigenen Füßen und streckenweise mit Kanus den Naturraum Hunte durchquert. Außerdem gab es die Herausforderungsgruppe Film. Das Team hat im Rahmen der Herausforderungswoche einen Spielfilm gedreht, der am 15. August 2019 auf der Begrüßungsfeier der neuen fünften Klassen Premiere gefeiert hat.

Der Architekt Jürgen Lönnecke, der seit einigen Jahren an der Waldschule die Literatur-AG und die Holzwerkstatt betreut, hat mit den Schülerinnen und Schülern eine Seifenkiste gebaut. Diese Seifenkiste soll in diesem Jahr beim Seifenkistenrennen in Dötlingen den Sieg einfahren.

Wer betreute die Projekte, wer finanzierte die Projekte? Wie war der konkrete Ablauf?

Die Herausforderungsprojekte wurden von insgesamt 20 Lehrerinnen und Lehrer der Waldschule betreut. Dabei fungierten die Pädagogen lediglich als Berater. Die Projekte federführend planen und durchführen sollten die Schülerinnen und Schüler. Sie sollten sich Ziele setzen und ein Konzept schreiben, sie sollten einen Finanzierungsplan und Materiallisten erstellen, sie sollten ein sogenanntes „Logbuch“ führen und sie sollten sich Gedanken machen, auf welche Weise das Projekt dokumentiert und die Ergebnisse präsentiert werden.

Die Finanzierung ist ein großes Thema.

Für Projekte solcher Art standen  der Schule keine finanziellen Mittel zur Verfügung. Deshalb hat der Förderverein der Waldschule Hatten das Projekt Herausforderung mit 400 Euro bezuschusst und auch die Gemeinde Hatten hat sächliche und finanzielle Unterstützung geleistet.

In der Woche vom  24. Juni bis  28. Juni 2019 fand die Herausforderungswoche statt und am Elternsprechtag im November 2019 sind den Schülerinnen und Schülern des jetzigen Jahrgangs 8 und den Eltern die Ergebnisse der Gruppen in der Mensa präsentiert worden (siehe Fotos).

Die Bunte Stunde im Dezember 2019

Die Bunte Stunde an der Waldschule Hatten in Sandkrug am 19. Dezember 2019 von 18 Uhr bis 20 Uhr in der Waldschulaula

Das war schon fast keine „Bunte Stunde“ mehr, das war ein „Bunter Abend“ mit vielen tollen Programmpunkten.

In diesem Jahr wurden zwei tolle Waldschulveranstaltungen zu einem Kunst- und Kulturereignis verschmolzen. Das Symposium „Musik und Worte“, auf dem unsere Schülerinnen und Schüler aus ihren selbst erstellen literarischen Werken vorlesen (die Schülerinnen und Schüler werden im Prozess des Schreibens und Schaffens von Jürgen Lönnecke im Rahmen einer AG betreut und beraten) und die herkömmliche „Bunte Stunde“ mit einem primär musikalischem und schauspielerischem Rahmenprogramm.

Stimmungsvoll eingeleitet wurde die Bunte Stunde von Schülerinnen und Schülern der Klasse 5b, die mit vielen brennenden Teelichtern – begleitet von Mozarts Klarinettenkonzert – in die Aula einmarschierten und die vielen leuchtenden Kerzen auf der Bühne abstellten.

Die Schülerinnen Emily Schwettmann, Jonna Koopmann und Monique Timp lasen jeweils ein Kapitel aus ihren literarischen Werken vor. Es ist beeindruckend, mit welch einer Kreativität, mit welch einem Wortreichtum und mit welch einem großen Gefühl für Sprache die drei Schülerinnen ihrer Phantasie Ausdruck verliehen und ihre Sicht auf die Welt so facettenreich darzustellen in der Lage waren.

Eingebettet wurde die Lesung durch zwei Jungpianistinnen (Julia Witte und Celina Kessler), die mit viel Gefühl Klassisches und Modernes zum Besten gaben.

Zum ersten Mal kam auch die Tenorflöte von Lotta Heinze zum Einsatz.

Auch die Schulband unter Leitung von Lüder Schulken überzeugte mit dem Song „Vermissen“ von Juju.

Die Theater-AG bzw. der Theater-Wahlpflichtkurs von Frau Rigas bediente in diesem Jahr das Genre Groteske. Wunderbare Sketche aus dem Themenfeld Märchen, überzeugend umgesetzt von John-Rouven Heinrich, Sophia Erdmann, Jette Waschka, Emily Schwettmann und Fee Martinez.

Darüber hinaus gab es wieder einen atemberaubenden akrobatischen Programmpunkt mit Mareile Menkens und Lilly Rummel.

Zum ersten Mal wurde das Abschlussweihnachtslied (Stille Nacht) in diesem Jahr mit Instrumenten begleitet: Lüder Schulken an der Gitarre und die Klassenlehrerin der Klasse 5e Anja Heyne an der Geige. Die Verschmelzung hat sich gelohnt.

Außerdem haben die beiden Vorsitzenden des Fördervereins der Waldschule Hatten vier Tablets im Wert von 1276 € für den “Ausleihpool” an die Schulleiterin Frau Müller feierlich übergeben. Dem Förderverein ist wichtig, dass alle Waldschülerinnen und Waldschüler die Möglichkeit haben, am eigenen Tablet ihre Medienkompetenz zu entwickeln. Das Waldschulteam sagt DANKE!

Zwei tolle Veranstaltungen haben sich vereint. Eine kulturelle Veranstaltung, die die Emotionen berührt und zeigt, zu was unsere Waldschülerinnen und Waldschüler in der Lage sind.

 

Hauke Behrens

Leben Lernen – ein neues Unterrichtsfach an der Waldschule Hatten

Kinder und Jugendliche müssen heute viel intensiver auf die Anforderungen des Lebens vorbereitet werden. Verträge lesen und verstehen, Briefe schreiben, sich im Tarifdschungel zurecht finden, medien-, sozial- und berufskompetent sein, sich richtig ernähren, einen Haushalt führen, die Finanzen im Griff haben, sich auf dem gesellschaftlichen Parkett durch gute Etikette und durch die Fähigkeit gekonnter Kommunikation sicher bewegen: all das müssen unsere Kinder können.

Das lernen sie nicht von selbst und leider auch nicht mehr zuverlässig außerhalb von Schule. Deshalb haben wir uns gedacht: Wir müssen unserer Verantwortung gerecht werden, wir machen das Leben zum Unterrichtsfach.

Wie sieht das Konzept aus?

Info-unterrichtsfach-leben-lernen

Ab dem nächsten Schuljahr werden nun zum ersten Mal die Themen und Inhalte vermittelt. Am Ende des nächsten Schuljahres wird dann evaluiert. Was hat sich bewährt? Was verwerfen wir? Was haben wir vergessen?

Man darf gespannt sein auf ein tolles Unterrichtsfach.

Der Förderverein der Waldschule Hatten

Der Förderverein der Waldschule Hatten

Liebe Freunde und Förderer der Waldschule,

Endlich haben wir einen Förderverein. Und endlich ist dieser Förderverein auch gemeinnützig. Was bedeutet das? Sie können dem Förderverein der Waldschule Hatten e.V. ab sofort Geld spenden und erhalten dafür eine Spendenquittung.

Ziel des Vereins ist die Förderung von Bildung und Erziehung an der Waldschule Hatten. Der Förderverein unterstützt Projekte und Veranstaltungen an der Waldschule in Hatten, er unterstützt wirtschaftlich schwache Schülerinnen und Schüler und er finanziert begründete sächliche Anschaffungen.

In diesen PDF-Dateien finden Sie weitere Informationen zum Förderverein

Satzung des Fördervereins
Flyer des Fördervereins
Folder des Fördervereins

Spendenkonto

Förderverein der Waldschule Hatten e.V.

IBAN: DE 49 2805 0100 0092 0595 42

BIC: SLZODE22XXX

Der Vorstand unseres Vereins seit dem 17.01.2019

Erste Vorsitzende: Manuela Düßmann

Zweite Vorsitzende: Antje Dinklage

Kassenwart: Sabine Topel

Schriftführer: Hauke Behrens

So erreichen Sie uns

behrens@waldschule-hatten.de

Förderverein der Waldschule Hatten, Schultredde 17 in 26209 Hatten/Sandkrug

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Sandkruger Schleife: Waldschulfamilie erfolgreich dabei

Pokale und Urkunden für die Waldschüler

Mit 115 Startern haben wir bei der Sandkruger Schleife das Läuferfeld geprägt.

Besonders stolz sind wir auf folgende erfolgreiche Läufer:

13 km Frauen: 1. Juliana Rashid;
5 km Männer: U18, 1. Tobias Addicks; U14, 2. Bawarjan Rashid; U13, 3. Keno Proksch; U12, 2. Nils Ostendorf.
5 km Frauen: U18, 3. Majella Linnemann; U15, 2. Jara Huntemann; U12, 3. Yarima Gerstenhöfer; U13, 3. Sina Ketteniß; U20, 2. Melina Neumann. Für die „Waldschulfamilie“ besonders erfolgreich angetreten waren außerdem Jeremia Gerstenhöfer (1. U16) und Josha Gerstenhöfer (3. U14).

Den ausführlichen Presseartikel findet ihr hier:

http://www.nwzonline.de/oldenburg-kreis/lokalsport/laufen-schweisst-schulgemeinschaft-zusammen_a_31,2,844126337.html

 

Elternbriefe

Sehr geehrte Eltern,

Von der Wiege bis zur Bahre – Formulare, Formulare!

Hier finden Sie alle wichtigen Elternbriefe als PDF-Dateien zum Downloaden oder Ausdrucken.

 

Digitale Schule – KIKA an der Waldschule

 KIKA an der Waldschule

Hühner, Hunde, Tablets und das alles im Wald? Den Beweis gibt es bei Kika und der Sendung Timster zu sehen.

Zum Thema “Digitale Schule” hat unser fröhliches Moderatorenteam unseren 7. Jahrgang, der mit Tablets ausgestattet ist, vorgestellt. Neben Büchern nutzen die Schüler das Tablet als zusätzliches Werkzeug auf vielfältige Weise: zum Komponieren und Musizieren, Recherchieren, zum Video drehen, Podcasts aufnehmen, zum Üben und Interagieren.

Hier der Link zur Sendungsseite:http://www.kika.de/timster/sendungen/sendung94186.html

Das Präventionskonzept der Waldschule Sandkrug

Was sind unsere Leitgedanken?

Die Einrichtung Schule erfüllt neben dem traditionellen Bildungsauftrag in zunehmendem Maße die erzieherische Aufgabe, eine Vielzahl von gesellschaftskonformen Werten und Normen zu vermitteln und die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu stärken. Dabei folgen wir stets einem von Optimismus und gegenseitigem Respekt geprägten Menschenbild.

So verfolgt der konzeptionelle Präventionsgedanke der Waldschule einen ganzheitlichen Ansatz. Also müssen wir zum einen durch Primärprävention und zum anderen durch Sekundärprävention (wenn das Kind „in den Brunnen gefallen ist”) folgende Themen mit den Schülern problematisieren:

  • Gewalt
  • Sucht (besonders Alkohol und Nikotin)
  • Verkehrserziehung
  • Gesundheitserziehung
  • Sexualerziehung
  • Medienerziehung (siehe Medienkonzept)

Da Prävention nicht nur eine schulische Aufgabe ist, muss sie in Abstimmung mit den Elternhäusern und anderen Institutionen erfolgen.

Primärprävention

Einen genauen Fahrplan zur Umsetzung der Präventionsmaßnahmen findet man im „Arbeitsplan Prävention” in der Anlage zum Präventionskonzept.

  • Eltern und Lehrer sind den Schülern gute Vorbilder (fröhliche und lebensbejahende Lebensweise, kein Nikotin, Alkohol als seltener Genuss, keine Drogen, Leistungsbereitschaft, Hilfsbereitschaft)
  • Ein freundliches, von gegenseitigem Respekt geprägtes, Unterrichtsklima
  • Einüben gemeinsamer „Spielregeln” und Umgangsformen
  • Übernahme von Verantwortung mit eigenen Entscheidungsbefugnissen mit dem Ziel, Persönlichkeiten zu stärken (z. B. Schülermanagement, Patenschaften, Schülersanitäter usw.)
  • Enge Abstimmung zwischen Schule und Elternhaus
  • Gesundheitsförderung: Sport und Spiel; gesunde Ernährung

Gewaltprävention/Sozialtraining

  • Klassen 5/6: Verfügungsstunde 1x wöchentlich zur Förderung einer adäquaten Kommunikationskultur; Besprechung von Klassenproblemen und gemeinsame Lösungsfindung im Klassenrat
  • Klasse 5: klasseninternes Sozialtraining (Sögel)
  • Klassen 5/6/8: In den zwei verpflichtenden Nachmittagsstunden, die alle durch den Klassenlehrer erteilt werden, sollen unter anderem soziale Kompetenzen (Verhaltensregeln, respektvoller Umgang miteinander, Verantwortung übernehmen, Gefühle wahrnehmen und äußern etc.) vermittelt werden
  • Klasse 7: Module im Ganztagsbereich zum Thema „Miteinander”
  • Religionsunterricht 5/7/9: Gefühle erkennen und benennen; Empathie entwickeln; Vielfalt als Chance begreifen; Konfliktbewältigung mit friedlichen Mitteln; das Eisbergmodell; Projekte zur Gewaltprävention

Suchtprävention

  • Stärkung der Schülerpersönlichkeit
  • Klasse 6/8: Behandlung der Themen Rauchen und Alkohol im Biologie-Unterricht
  • Klasse 9: Behandlung des Themas illegale Drogen im Biologieunterricht
  • Klasse 8: Besuch einer Drogenberatungsstelle
  • Klasse 8: Drogenprävention auf Grundlage der Klar-Sicht-Materialien von der BzfgA

Gesundheitserziehung

  • Klasse 5: Projekt zum Thema „Wie ernähre ich mich gesund”
  • Die Gesundheitserziehung findet aber auch durch entsprechende Themen im Biologieunterricht statt (siehe Arbeitsplan Biologie)
  • Klasse 8: Projekte zum Thema „Essstörungen”
  • Sportunterricht Klasse 7: Körperpflege nach dem Sport

Sexualerziehung

  • Klasse 6: Behandlung der Themen Veränderung während der Pubertät, Körperpflege Schwangerschaft und Geburt, Dein Körper gehört Dir im Biologieunterricht
  • Klasse 9: Behandlung der Themen Verhütungsmittel, Schutz vor HIV, Liebe und Partnerschaft, Verantwortung in der Partnerschaft etc. im Biologieunterricht
  • Klasse 9: Besuch beim Frauenarzt bzw. Besuch einer Beratungsstelle

Kriminalprävention

  • Klasse 7/8: Besuch eines Polizeibeamten im Unterricht
  • Klasse 9: Thematisierung des Jugendschutzgesetzes und des Waffenschutzgesetzes im Unterricht
  • Klasse 9/10: Besuch einer Gerichtsverhandlung

Verkehrserziehung

  • ab Klasse 5: Verkehrserziehung auf Basis der alltäglichen Pädagogik
  • Koordination der Fahrradkontrolle mit der Polizei
  • Beleuchtungskontrolle im Winter
  • Aktion: Achtung Auto
  • ADAC Fahrradturnier
  • Weser – Ems – Bus: Verhalten im Bus
  • Klasse 8: Besuch eines Polizeibeamten im Unterricht
  • Klasse 8:Verdeutlichung der Fahrweise unter Alkoholeinfluss per Fahrsimulator

Sekundärprävention

Gewaltprävention

  • Krisenintervention, Mediation und Konfliktmanagement in eskalierenden Alltagssituationen.
  • konsequentes Einschreiten bei gewalttätigen Auseinandersetzungen.
  • Coolnesstraining für und gewaltbereite Schüler / Erweiterung der individuellen Handlungskompetenz.

Suchtprävention

Einhaltung des Rauch- und Alkoholverbotes – rauchfreie Schule.

  1. Verstoß: Verwarnung
  2. Verstoß: Raucherbrief, Benachrichtigung der Eltern
  3. Verstoß: Suspendierung von der Schule für drei Tage
  4. Verstoß: Klassenkonferenz über Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen

Leitsatz Optimaler Unterricht für alle

pädagogischer Trainingsraum zur Vermeidung von Unterrichtsstörungen

Schulabsentismus

Notorische Schulabwesenheit spiegelt ein Phänomen mit zumeist facettenreichen Ursachen wider. Die Aus- und Nachwirkungen dauerhafter Abwesenheit von der Schule –schlechtes Zeugnis, kein Schulabschluss und somit schlechte Zugangsvoraussetzungen für den allgemeinen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt beeinflussen die individuelle Zukunftsgestaltung der betreffenden Schüler nachhaltig.

Die Waldschule Hatten hat zur Bekämpfung der Schulverweigerung ein Vierstufenmodell entwickelt, welches eine bedarfsgerechte Hilfestellung gewährleistet und die Durchsetzung der Schulpflichterfüllung zum Ziel hat:

a. ständige Anwesenheitskontrolle/ Kontrolle der Fehlzeiten (durch die Lehrkräfte) und Information an die Schulsozialpädagogin

 

Ÿ am 3. Tag des unentschuldigten Fehlens: telefonische Kontaktaufnahme zur/ m SchülerIn sowie Mitteilung an die Eltern mit der Aufforderung zum Vorlegen einer schriftlichen Entschuldigung

Ÿ am 5. oder 6. Tag: Hausbesuch durch die Schulsozialpädagogin. Elterngespräche mit der Schulsozialpädagogin/ Beratungslehrerin zur Eruierung der Hintergründe

Ÿ Schriftliche Verwarnung durch den Schulleiter

 

b. Entschuldigungen der Eltern kontrollieren. Bei permanent durch die Eltern entschuldigten Fehltagen wird in begründeten Fällen ein ärztliches Attest verlangt

c. Fehlen der Atteste bzw. Weiterbestehen von Zweifeln

 

Ÿ Einleitung des Bußgeldverfahrens durch die Ordnungsbehörde

Ÿ Eventuell Einschaltung einer therapeutischen Beratungsstelle /Rücksprache Eltern

Lesen Sie mehr: Das Präventionskonzept der Waldschule Hatten

Lesen Sie mehr: Der Arbeitsplan Prävention