Was bedeutet BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung)?
BNE steht für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Hinter diesem Begriff verbirgt sich das Ziel, Menschen dazu zu befähigen, verantwortungsvolle Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.
Es geht darum, so zu handeln, dass es der Umwelt, den Tieren und den Menschen gut geht – und zwar nicht nur in der Gegenwart, sondern auch für kommende Generationen. BNE vermittelt das Wissen und die Fähigkeiten, um ökologische, wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge zu verstehen und sich für eine gerechtere Welt einzusetzen.
BNE an der Waldschule
Die Waldschule belässt es nicht bei der Theorie, sondern macht Nachhaltigkeit im Schulalltag praktisch greifbar. Wie die Vorgaben der BNE aktiv gelebt werden, zeigt die Waldschule besonders anhand von drei zentralen Schwerpunkten:
Der Schulgarten: Hier wird den Schülerinnen und Schülern der direkte Umgang mit der Natur vermittelt. Die Waldschule bietet die Möglichkeit, eigenes Gemüse anzubauen, zu pflegen und zu ernten. So entsteht ein tiefes Verständnis für natürliche Kreisläufe und eine größere Wertschätzung für unsere Lebensmittel.
Die Waldschul-Hühner: Durch die Pflege der schuleigenen Tiere lernen die Kinder, ganz praktisch Verantwortung für andere Lebewesen zu übernehmen. Die Waldschule veranschaulicht an diesem Projekt jeden Tag aufs Neue, was artgerechte Tierhaltung bedeutet und woher tierische Produkte stammen.
Schule gegen Rassismus: Zu einer nachhaltigen Entwicklung gehört untrennbar auch ein friedliches und faires soziales Miteinander. Unter diesem Schwerpunkt setzt sich die Waldschule aktiv dafür ein, dass Toleranz und Respekt den Alltag prägen. Niemand wird ausgegrenzt, und die Schulgemeinschaft achtet aufeinander.






