Konferenz Bildung Digitalisierung 2017 bringt Vertreter aus Praxis, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen – und wir – die Waldschule Hatten mittendrin! Wir beteiligen uns am bundesweiten Austausch zur Stärkung des digitalen Lernens und präsentieren Handlungsempfehlungen für Bildungspolitik und Bildungsverwaltung –

In der Werkstatt schulentwicklung.digital arbeiten wir seit Anfang des Jahres mit 37 Schulen auf Einladung der Stiftungsinitiative Forum Bildung Digitalisierung intensiv zusammen. Wir haben uns über Gelingensbedingungen, Herausforderungen und mögliche Unterstützungsinstrumente für Schulentwicklung in der digitalen Welt ausgetauscht, unseren eigenen Prozess reflektiert und Materialien für andere Schulen, die sich auf den Weg machen möchten, zusammengetragen.

Die Schulen, die in der Werkstatt dabei sind, zeigen jede auf ihre Art und Weise, dass es möglich ist, den digitalen Wandel zu gestalten und auf spezifische Anforderungen vor Ort in geeigneter Weise zu reagieren.

Vor allem der Austausch und Netzwerkgedanke mit den Schulen hat sich durch alle Konferenzen gezogen und war für uns gewinnbringend! Gespräche bei einem Kaffee oder in gemütlicher Abendrunde haben neben der Konferenz, wichtige Netzwerke und Ideen gefördert!

Daraus entstanden sind Kooperationen mit Schulen und ein intensiver Austasuch über Ländergrenzen hinweg. Wir konnten festellen, dass bei den meisten Schulen die starke Rolle der Schulleitung, aber auch der wichtige Teamgedanke und Transparenz im Kollegium gute Voraussetzung für den Einsatz digitaler Endgeräte sind, die einen kompetenzorientierehn Einsatz finden! Gemeinsam werden Verbindung des Einsatzes digitaler Medien mit Unterrichtsentwicklung und der Aufbau kollegialer Fortbildungs- und Unterstützungsstrukturen entwickelt.

Allerdings konnten wir auch gemeinsam festellen, dass  die Rahmenbedingungen nicht auf die Anforderungen für Bildung in einer digitalen Welt angepasst und deshalb nicht immer entwicklungsförderlich sind. Das Forum entwickelte elf Handlungsempfehlungen für Bildungspolitik und Bildungsverwaltung , die sie in vier Bereiche untergliedern wurden:

  1. Pädagogische Eigenverantwortlichkeit stärken,
  2. Neue Wege in der Qualifizierung gehen,
  3. Notwendige Ressourcen bereitstellen und
  4. Rechtssicherheit schaffen

Diese Handlungsempfehlungen sollten Bildungspolitik und Bildungsverwaltung aufmerksam lesen und sich zu Herzen nehmen. Denn wenn Schulen, die sich aus eigenem Antrieb und mit sehr großer intrinsischer Motivation auf diesen Weg begeben, mit den Rahmenbedingungen zu kämpfen haben, können diese für viele andere Schulen der Grund sein, gar nicht erst loszulaufen“, stellte sich Dr. Ekkehard Winter, Vorstand des Forum Bildung Digitalisierung und Geschäftsführer der Deutsche Telekom Stiftung, hinter die Forderungen der Schulen.

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